Fliegenfischen: Leon Janssen – keine voreiligen Schlüsse ziehen

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Don’t judge a book by its cover, wie man so treffend im englischen sagt. Wonach sonst sollte man aber im Erstimpuls vor dem Kauf, ein Buch, eine CD, eine DVD beurteilen? Denn aus Bildauswahl, Gestaltung und Titel lässt sich so einiges ableiten. Darauf konnte ich mich in der Vergangenheit schon immer, einigermaßen gut verlassen. Aus wenig stimmiger Aufmachung, folgte selten etwas wofür ich mich begeistern konnte. Aber bitte, den Dingen immer eine Chance geben, lautet zugleich ein unwiderrufliches Credo von mir. So lasse ich mich weitestgehend unvoreingenommen auf einen Titel ein, der mir vermitteln möchte: “…das Standardwerk zu Insektenkunde, Bindeanleitungen und taktischem Vorgehen”, zu sein. 

Wenn dieses Buch seit ein bis zwei Jahrzehnten immer wieder aufgelegt und von vielen Kritikern als Standardwerk bezeichnet wird, ließe ich diesen Untertitel unkommentiert gelten, denke ich mir. Bei einer Erstveröffentlichung erscheint mir dieser Buchtitel, aber wie das Gehabe von Wrestlern vorm Besteigen eines Ringes. Ich denke die Zeit und die Leser werden bestimmen, ob Leon Janssens Buch ein Standardwerk für zukünftige Generationen an Fliegenfischern sein wird. Nicht Autor, noch Verlag, noch die Marketingabteilung desselben.

Je mehr ich mich also diesem Titel hingebe, umso mehr denke ich mir, dass ein reichlich bebildertes Werk sich viel vornimmt, wenn es auf 220 Seiten, Insektenkunde, Bindewissen und taktische Kniffe für diverse Ansprüche weitergeben möchte. Zumindest beschränkt der Autor, wie er uns wissen lässt, seine Auswahl auf ein paar Dutzend wesentliche Insekten und ‘Wunderfliegen’.

Leicht in der Defensive aufgrund der etwas unglücklichen Titelwahl, blättere ich durch das ganze Buch und muss ohne Widerspruch anerkennen, dass die Gestaltung dieses Werkes sich durch elegantes, modernes Layout, positiv von anderen Bücher dieser Kategorie im deutschsprachigen Raum abhebt. Gut, die Fotos stimmen häufig mit einem etwas angestaubten Image des Fliegenfischens überein.

Ich bin halt der Meinung, dass im Jahr 2016, Abbildungen von lebendigen, auf Steinen oder im Gras liegenden Fischen, den Neulingen als auch den alten Hasen des Sports, wenig über korrektes Handling gefangener Fische vermitteln. Zugegeben, der Dauerbeschuß mit Fotografien von Männern und Frauen, die wirken als möchten sie dem Fisch vor dem Zurücksetzen einen Heiratsantrag machen, ist auch nervig. Schadet aber dem Fisch nicht – so weit man es aus der Fotografie ableiten kann.

Aber gut, der Autor wünschte sich ein Buch zu schreiben, dass er wie er sagt, in den letzten 30 Jahren während seiner Erkundung des Fliegenfischens gerne zur Seite gehabt hätte. Somit erstreckt sich die Palette an Fotos über einen Zeitraum, in dem die technische Verfügbarkeit von Ausrüstung, nicht zu vergleichen war mit den Möglichkeiten die einem heute bereitstehen – Stichwort Selbstauslöser, Handykamera etc. Die Insektenfotos und Illustrationen sind stimmig, die Aufnahmen der Atmosphäre am Wasser macht Lust darauf mit dem Autor zu tauschen und das Leon Janssen sein Handwerk versteht, unterstreicht das ein oder andere Fangfoto.

Beim Lesen der ersten dreißig Seiten, stelle ich durchaus einige Übereinstimmung mit den Aussagen und Feststellungen des Autors fest. Auch ich bin der Meinung, dass gutes Werfen noch lange keinen guten Fliegenfischer macht, auch ich stimme dem Autor zu, dass Fliegenbinden Handwerk und nicht Kunst ist und ein fauler Binder bin ich auch. Und dennoch entsetzt es mich ein wenig, wie schlampig die Musterfliegen gebunden sind. Ich möchte nicht behaupten, dass meine Bindefähigkeiten besser entwickelt sind. Die eigenen Darbietungen auf meinem Blog sind Beleg dafür.

Von einem €40 Buch erwarte ich mir als Käufer aber etwas mehr, als von einer kostenfreien Quelle im Internet. Vielleicht hätte man das Binden der Muster und deren Bindeschritte, einem präziserem Fliegenbinder überlassen sollen. Ich frage mich, ob es dazu jemals redaktionelle Diskussionen gab. Die Fangfängigkeit der vorgestellten Muster, möchte ich dabei in keinster Weise in Frage stellen. Die kann man schon nachbinden – diese Fliegen werden fangen.

Der taktische Einstieg in die Angelsaisonen, hätte ebenfalls von einem gründlicheren Lektorat profitiert. Es fiel mir an der Stelle nicht ganz leicht, mit meinem bescheidenen, über zehn Jahre angehäuftem Wissen, die Fachexpertise eines Autors, der auf mehr als dreißig Jahre Erfahrung zurückblickt, augenblicklich in Frage zu stellen. Und so verbrachte ich Stunden damit zu verifizieren, dass bereits die Bezeichnung der allerersten vorgestellten ‘Wunderfliege’ in diesem Buch, seit Mitte des 20. Jahrhunderts nicht mehr gebräuchlich ist.

Ja, früher einmal, zu Zeiten G.E.M. Skues (1858 – 1949), hieß sie so. Seit Jahrzehnten ist der geläufige, unter Anglern verwendete Name für dieses Insekt jedoch Large Dark Olive (LDO). Jaja, der Autor verweist zwar darauf, dass er versucht den Insekten und Fliegen ihre alten Namen zu geben. Muss man dabei jedoch einhundert Jahre zurück gehen und gebräuchliche, fischereiliche Bezeichnungen der letzten Jahrzehnte ignorieren? Einem Neuling und Einsteiger ins Fliegenfischen, ist damit nicht gedient. Selbst den fortgeschrittenen Fliegenfischer wird es mehr verwirren, als erhellen.  Ein genauer Blick auf zwei Titel aus Janssens Literaturliste, hätten diese Ungenauigkeit verhindern können.

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Auszug aus zwei Referenztiteln für Janssens Buch: (li) Oliver Edward: Fly Tying Masterclass, 1994 (re) John Goddard: Trout Fly Recognition (1967)

 

Es war für mich also ein schlechter Start in dieses Buch. Als ich mich mehr als einmal fragen musste, ob mein Wissen obsolet sei, bevor ich mittels elendslanger Gegenrecherche aufatmen konnte. Mein Glauben bezüglich anderer ‘Standardwahrheiten’ in diesem Buch wurde dadurch etwas erschüttert. Keine zwei Seiten weiter, lasse ich mir ‘Frank Sawyers authentische Bindeweise einer Pheasant Tail Nymphe’ präsentieren, fotografisch begleitet von einer PTN aus grünem Fasanenstoß. Kreativität und spielerische Freude beim Binden in allen Ehren, aber jetzt ehrlich, was dachten Sie sich dabei Herr Janssen?

Eigenwillig finde ich auch die Namensgebung der Fliegenmuster. ‘Kleine Grüne Fliege’ für die Iron Blue Dun – weil man mit diesem Muster, auch während des Schlupfs anderer olivefarbener Eintagsfliegen Fische fängt? Warum man ein Gruppenmuster für Baetiden Auskriecher, als Yellow Sally bezeichnen muss, wenn der Name bereits für eine geläufige Imitation einer kleinen gelblichen Steinfliegen herhält, entzieht sich ebenfalls meiner Logik. Zumal der Autor diesen Bezug auch anführt. Wie auch, dass Marjan Fratniks Sedge für jenes Muster Pate stand. Und so wird aus Janssens Yellow Sally – aus meiner Sicht eine gerippte F-Fly – durch das Weglassen der Rippung, eine Variante die er ‘Nobody’ nennt.

Schwuppdiwupp haben wir es also mit einer neuen Fliegen Kreation, mit dazugehörendem neuen Namen zu tun. Die jetzt aber wirklich wie eine F-Fly aussieht. Oh Moment – habe ich es übersehen, dass dieses Muster auf einem Emergerhaken mit etwas kürzerem Körper gebunden wurde und durch diese marginale Änderung, eine Umbenennung verdient? Beim besten Willen! Ich nenne mich ja auch nicht Komponist, nur weil ich aus ein paar Schlagzeug Pre-sets in Garage Band, mit meinem Mac einen Dance Track bastle, oder? Soviel Respekt vor den Klassikern und Wegbereitern des Fliegenfischens, auf deren breiten Schultern unser aller Wissen um den Sport ruht, besitze ich.

Noch bevor der Autor sich aber mit seinen Lesern in die Tiefen der Entomologie begeben möchte, wird auf eine Liste weiterführender Titel im Anhang aufmerksam gemacht. Wäre diese nicht so kurz – zwanzig Referenzbücher, davon kaum eines jünger als dreißig Jahre – hätte sich wahrscheinlich so manche Ungereimtheit vermeiden lassen können. Es ist in der Tat zutreffend, dass außerhalb des englischsprachigen Raums, vergleichsweise wenige tiefgehende Veröffentlichungen zur thematischen Verknüpfung von Insektenaufkommen, Nahrungsverfügbarkeit und passender Imitation erschienen. Da stimme ich dem Autor 100% zu. Doch ‘Jürgen Schrodt: Insektenkunde für Fliegenfischer (1984)‘ und ‘Reisinger, Bauernfeind, Loidl: Entomologie für Fliegenfischer (2002)‘ wären ein guter Start gewesen. Letzteres ein Titel, der die Bezeichnung Standardwerk wirklich verdient.

Und wenn schon dem Niederländer Janssen, diese beiden deutschen Bücher vielleicht nicht bekannt sein sollten, hätte das Lektorat des Buches diese Lücke vielleicht schließen können. Und um englischsprachige Titel zum Nachschlagen und Abgleichen, mangelt es ja wirklich auch nicht – Greenhalgh & Ovenden (1998), Lapseley & Bennett (2010), O’Reilley (1997), Swisher & Richards (1987). Die Insektenkunde in Janssens Buch, wirft für den etwas informierten Fliegenfischer, somit etliche Fragen auf.

Wie auch der Inhalt zum Thema Bindeanleitung, dem Anspruch eines Standardwerks wenig gerecht wird. Nicht zuletzt, aufgrund des engen Spektrums an Fliegen, für die ‘fünf Jahreszeiten’, Falls Ihr euch fragt, wie bitte? Egal! Die zweiundvierzig indizierten Muster, bestehen aus 35 Fliegen der Kategorie Trocken/Emerger und 7 Fliegen der Kategorie – Nymphe, Puppe, Larve, Nass. Dagegen gibt es nichts einzuwenden.

Allerdings erfüllt das Buch den selbst formulierten Anspruch, “die komplette Bandbreite des Sports abdecken zu wollen”, damit nur wenig. Man darf sich ruhig, zu einer Technik und Methode mehr hingezogen fühlen. ‘Fliegenfischen’ umfasst jedoch weitaus mehr Taktiken, als die Trockenfliege. Diese finden aber entweder, keine Erwähnung – Streamerfischen. Kaum Erwähnung – mit der Nassfliege, traditionellen Nymphen. Oder tiefe Ablehnung – modernes Nymphenfischen.

Kritik an Czech und French Nymphing, wird durch Leon Janssen immer wieder – an mancher Stelle ausführlicher, an anderer weniger – angebracht. Hauptkritikpunkt? Mit diesen Techniken fische man die Flüsse leer und man schadet den Fischbeständen. Diese Kritik erscheint mir dahingehend inkonsistent, da der Autor keine Gelegenheit auslässt, die Effizienz der von ihm gewählten Methode und den Erfolg des gewählten Fliegenmusters zu betonen.

“…in diesem Monat fing ich in fünf Angelsessionen, jedes Mal in nur einigen Stunden, ungefähr 65 Forellen.”

“im Mai 2008…durchschnittlich fing ich zwölf Fische an jedem Tag in wenigen Stunden. Das gibt sechzig Fische, davon 50 mit dem selben Muster.”

“Geschichten von jemanden, der mit einer bestimmten Fliege gut gefangen hat, sagen wenig. Vielleicht war es ein Vorfall, ein Zufallstreffer. Wenn man nicht zu zweit fischt, sondern allein, kann derjenige mit dem minderen Muster später vielleicht sagen: ‘sie waren schwierig zu überlisten, aber ich hatte doch 15 Fische’ – während er auch 30 hätte fangen können”

Auf- und Erzählungen wie diese, ziehen sich bis zur letzten Seite durch das Buch und lassen sich für mich, nur schwer mit den Worten des Autors in Einklang bringen: “Wenn ich mich hin und wieder für die Nutzung bestimmter Techniken ausspreche, dann nicht um ein Werturteil zu fällen, sondern um den Erhalt guter Fliegenfischergewässer abzusichern”.

Zumal die Kritik am Nymphenfischen – dem mit der tief geführten Nymphe und Sichthilfe und Träger wohlgemerkt – selten wertfrei, formuliert wird. Würde die Kritik sich darauf beziehen, dass es eine größere Herausforderung ist, unterschiedliche Insektenvorkommen und -stadien zu verstehen und passend zu Schlupfzeiten zu imitieren, könnte ich es sehr gut nachvollziehen. Ich würde es bis zu einem gewissen Grad auch unterschreiben. Denn ja, moderne Nymphentechniken, hat man sie erst verstanden, gelernt und perfektioniert – was lange dauern kann – können das Fliegenfischen etwas einseitig erscheinen lassen.

Ich finde es schade, dass bei diesem Buch aus einer eigentlich sehr guten Idee, letztlich wenig rausgeholt wurde. Es war die Absicht des Schreibers keine trockenen Aufzählungen zu Insekten und Fliegen zu machen. Doch etwas mehr Struktur hätte dem Titel nicht geschadet, besonders wenn man den Anspruch auf ein Standardwerk erhebt. Die persönlichen Anekdoten sind ganz nett, auch wenn Techniken und Taktiken auf 220 Seiten viel zu kurz kommen.

Anfänger und Einsteiger erhalten mit Sicherheit eine Idee, welche Insekten zu welcher Jahreszeit ungefähr, am Speiseplan von Forelle & Äsche stehen. Den Themen Fischverhalten, Standplätze, Pirsch und Anglerverhalten, Würfe & Wurftechniken, Schnurkontrolle – also all die Punkte die für das Auffinden, Sichten, nicht-Vergrämen und letztlich den Fang von Fischen wichtiger sind, als alle ‚Wunderfliegen‘ dieser Welt, wird für meinen Geschmack zu wenig und vor allem zu unstrukturiert Bedeutung geschenkt.

Ich hoffe, dass der Autor und Verlag noch einmal in sich gehen und diesem Konzept, von dem ich mich wirklich angetan zeige, in einer Neuauflage eine zweite Chance geben. Beginnend mit einem guten Lektorat – stellenweise liest sich das Werk so holprig, dass ich bis jetzt manchmal denke, man hat mir eine noch nicht verkaufsfertige Vorabübersetzung aus dem Niederländischen zukommen lassen. Nicht zuletzt durch eine fachkundige Prüfung der Behauptungen, Aussagen und Namensgebungen auf bestehende Zuordnungen, könnte der Titel unter Umständen, eine wichtige Stellung in der Liste der deutschsprachigen Fliegenfischer Literatur einnehmen.

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Comments

  1. Hallo Tankred,
    zum Teil kann ich deine recht strenge Kritik nachvollziehen. Ich habe mir das Buch ebenfalls genauer angesehen, finde diverse Makel aber weitaus weniger gravierend. Das Buch richtet sich auch eher an den Fliegenfischer der sich erweitertes Grundwissen aneignen möchte und Fliegen für den kontinentaleuropäischen Raum in der Dose braucht. Das es in keinster Weise mit dem Kompendium von Walter, Ernst und Erhard vergleichbar ist, war mir im Vorfeld schon klar. Jenes ist aber eher für den Fortgeschrittenen bzw. Profi geeignet.
    Ich habe mich recht ausführlich mit Leon unterhalten und mir neben der deutschsprachigen Ausgabe auch die niederländische Version angesehen. Das Layout letzterer sprach mich deutlich mehr an und auch was die holprige Übersetzung anbetrifft…….hier wurde das Buch quasi in einem „Schnellschuß“ fertig gestellt, weswegen es sich hier und da etwas holprig liest. Die kleinen Geschichten am Rande, wo der Autor persönliche Erlebnisse schildert empfinde ich „auflockernd“ und daher positiv.
    Klar…..gegen das Meisterwerk Entomologie für Fliegenfischer kann die deutsche Ausgabe von „Wondervliegen“ nicht bestehen. Es ist aber sicherlich eine gewisse Bereicherung der mageren, deutschsprachigen Auswahl entsprechender Titel.

    liebe Grüße
    Detlef

    • Hallo Detlef,
      schön, dass Du in Teilen meiner Besprechung zustimmst. Hinter obigen Titel vermute ich auch überhaupt keine Absicht, sich mit ‚Entomologie für Fliegenfischer‘ messen zu wollen.
      Ich finde es nur bedenklich, wenn sich ein Autor sehr betont als Experte ausgibt, dass solch eklatante Fehler unterlaufen. Kein Mensch ist eine Insel – hätte Janssen seine Erfahrung und Wissen, mit dem publizierender ‚Zeitgenossen‘ abgeglichen, wären ihm diese nicht unterlaufen. Wie in der Rezension geschrieben – seine Literaturliste ist kaum jünger als dreißig Jahre. In der Zeit passierte einiges im Fliegenfischen und seiner Kultur.
      Wenn Du dir das Buch nicht nur genauer ansiehst, sonder auch liest, wirst Du vielleicht nicht nur in Teilen, sondern gänzlich meinem Urteil zustimmen. Zudem nehme ich auch den Verlag in die Kritik, der in letzter Instanz darüber entscheidet, ob die Qualität des Werks, dem Anspruch dieser Veröffentlichung gerecht wird.
      Für einen ‚Schnellschuß‘ jenen Preis aufzurufen und auch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits den Titel als ‚Standardwerk‘ zu titulieren, hat die Qualität eines Jahrmarktschreiers.
      Beste Grüße
      Tankred

  2. Hans Klas says:

    Hallo Tankred,

    wieder einmal eine durch und durch gelungene Rezension, wie sie nur wenige „liefern“ können. Danke! In der Welt der Fliegenfischerbücher wüsste ich im deutschsprachigen Raum bisher niemanden, der Dir das Wasser reichen könnte. Das muss man einfach mal sagen…

    Viele Grüße
    Hans

  3. Heribert Hahne says:

    Zitat: ‚Beginnend mit einem guten Lektorat – stellenweise liest sich das Werk so holprig, dass ich bis jetzt manchmal denke, man hat mir eine noch nicht verkaufsfertige Vorabübersetzung aus dem Niederländischen zukommen lassen.‘

    ‚Niederländisch‘ i s t eine holprige Sprache!

    • Hallo Heribert – wenn durch deinen Kommentar nicht ein dicke Portion Bruderliebe durchschwingt. Ich mag den Sprachfluss des Niederländischen sehr gerne – von Holprigkeit keine Spur, meinem Empfinden nach. Hab mir aber sagen lassen, es sei nicht ganz einfach zu lernen.
      LG Tankred

      • Heribert Hahne says:

        Ja, Tankred – ich mag die Holländer sehr. Habe gute Freunde in den Niederlanden. Aber ich mag nicht ihre Sprache. Hast Du schon mal erlebt, wenn ein komplettes Hotel mit etwa 30 holländischen Ehepaaren gefüllt ist? Ich hatte das „Vergnügen“ – kürzlich in Deutschland. Das ist es, was ich mit holprig gemeint habe. Aber da gibt es Schlimmeres auf dem Alten Kontinent.
        Im Übrigen finde ich Deine Rezensionen sehr gut. Es ist wichtig, dass der Junge mal etwas aufgeräumt wird. Gruss Heribert

        • Ach der Sprachlaut und der Rhythmus Heribert – dem einen gefällt’s, dem anderen weniger. Im Übrigen kenne ich den Autor nicht – falls Du was von ihm weisst, bitte privat, wollen hier öffentlich keine Schmutzwäsche reinigen. Grüße, Tankred

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